Herausforderung „Low Performer“

Schlechte Arbeitsleistungen können auf „Person, Führung, Aufgabe, Kommunikation oder Veränderung“ (zit.: Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V., 2013). zurückzuführen sein. Eine schlechte Performance kann aufgrund von Präsentismus (beispielsweise krank auf der Arbeit erscheinen), Stellenfehlbesetzungen, mangelnden Führungsqualitäten und/oder mangelnder Kommunikation sowie Veränderungsdruck durch Change Prozesse ausgelöst werden. Besetzen Unternehmen Ausbildungsplätze mit minderqualifiziertem Personal, sind zukünftige Schlechtleistungen nicht auszuschließen (Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V., 2013).
Reparaturmaßnahmen von Personalentwicklungsabteilungen können dabei helfen bestimmte Leistungen zu verbessern, jedoch nicht in grenzenlosem Umfang. Auszubildende, welche die Fremdziele ihres Unternehmens internalisieren, diese aber nicht ihren Persönlichkeitsmerkmalen entsprechen, laufen Gefahr dem aufkommenden Veränderungsdruck nicht stand zu halten (Reimann, 2014).

Den Erwartungen nicht gerecht zu werden, kann das innere Gleichgewicht stören und psychische Belastungssymptome auslösen, die eine gute Performance verhindern. Eine zunächst gut gemeinte Maßnahme, die den Auszubildenden fördern sollte, schadet in dem Moment mehr, als sie nützt und begünstigt schlechte Leistungen bis hin zu psychischen Erkrankungen.

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