Psychische Belastungen am Arbeitsplatz

Definition und Begriffserklärung

Laut der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin werden psychische Belastungen und Beanspruchungen gem. der DIN Norm wie folgt definiert:

Psychische Belastung (DIN EN ISO 10075-1):
Psychische Belastung ist die Gesamtheit aller erfassbaren Einflüsse, die von außen auf den Menschen zukommen und psychisch auf ihn einwirken.
(vgl. baua: Psychische Belastungen, baua.de/de/Informationen-fuer-die-Praxis/Handlungshilfen-und-Praxisbeispiele/Toolbox/Glossar/O-P/Psychische-Belastung.html, Abruf: 18.03.2014)
Psychische Beanspruchung (DIN EN ISO 10075-1):
Psychische Beanspruchung ist die unmittelbare Auswirkung der psychischen Belastung im Individuum in Abhängigkeit von seinen jeweiligen überdauernden und augenblicklichen Voraussetzungen einschließlich der individuellen Bewältigungsstrategien.
(vgl. baua: Psychische Beanspruchung, baua.de/de/Informationen-fuer-die-Praxis/Handlungshilfen-und-Praxisbeispiele/Toolbox/Glossar/B-C/Beanspruchung.html, Abruf: 18.03.2014)

Psychische Belastungen am Arbeitsplatz sind als neutral zu erachten, da eine Tätigkeit zunächst subjektiv bewertet wird. Für Mitarbeiter A kann der Stressor „monotone Arbeit“ aufgrund von Unterforderung belastend sein und für Mitarbeiter B beruhigend, da er sich komplexen Aufgaben gegenüber nicht gewachsen fühlt. Somit ergibt sich auf der einen Seite eine positive Belastung und auf der anderen Seite eine Fehlbelastung. Unsere kognitive Bewertung des Stressors entscheidet darüber, welche Bewältigungsstrategie wir wählen. Allerdings sind kurzfristige Fehlbelastungen von langfristigen zu unterscheiden…

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